Stepp Tanz

Der STEPPTANZ wurde in den USA im 19. Jahrhundert entwickelt und hat von dort seinen Siegeszug angetreten. Seine Hochblüte erreichte der Stepptanz dabei von 1900 bis 1960, wobei vor allem Hollywood große Filme mit Stepptanz Szenen produzierte und u.a. der gebürtige Österreicher Fred Astaire zum Filmstar avancierte. Aber auch Filme wie „Tap Dance“ aus dem Jahr 1989 sowie die großen Erfolge der irischen Steppshows „Riverdance“ und „Lord of the Dance“ zeigen, dass dieser Tanzstil – in unterschiedlicher Ausführung – nach wie vor nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.

Zentraler Teil dieses Tanzstils sind zwei Metallplatten, die vorne und hinten an den Sohlen der Tanzschuhe angebracht sind und so dem Stepp-TänzerInnen ermöglicht, rhythmische Klänge zu erzeugen. Der Tänzer wird somit zum „Percussion- Musiker“, der – mit oder ohne Musikuntermalung – eindrucksvolle Klangbilder erzeugen kann.

Unser Steppunterricht wird wie in anderen Tanzstilen mit dem Aufwärmen begonnen. Anschließend folgen technisches und rhythmisches Training. Und zu guter Letzt wird mit vollem Elan und erlernter eine Choreographie einstudiert.

Im Musical wird der Stepptanz immer wieder gerne eingesetzt, wie z.B. in „Mary Poppins“, „Anything Goes“, „42nd Street“ oder „A Chorus Line“.

STEPP CONTEMPORARY

Stepptanz ist eine lebende Kunstform, mit vielen Stilen und Strömungen. Die Schrittkombinationen, die in den alten Hollywood-Filmen zu sehen sind, unterscheiden sich von denen der typischen Broadway-Choreographie. Die heute aktiven jungen Stepptänzer verwenden ihre Füße wiederum etwas anders, Betonungen sind wichtiger geworden, und die Musikpalette hat sich vergrößert.

Dementsprechend gibt es im „Contemporary“ Tap ein anders aufgebautes Warm-Up, es gibt Rhythmus-Übungen, die klassischen Schritte werden zwar auch gestreift, aber der Schwerpunkt liegt auf einer Choreographie mit etwas ungewöhnlicheren Kombinationen. Tänzerische Bewegungen sind sehr wichtig und die Musik kann alles sein, von Cool Jazz über Salsa bis Funk.