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Stepp Reloaded – Offene Stunden mit Dagmar Benda!

29. August 2011

 

Dagmar Benda

Immer aufgeschlossen für Neues sorgen auch die „Offenen Stunden“*, wie der Name schon sagt, im PERFORMING CENTER AUSTRIA dafür, dass neue Trends und Ideen verfolgt und umgesetzt werden können. Das gilt für Tanzstile, deren Interpretation und natürlich auch für die Entwicklung des LehrerInnen-Teams.

Zum Start der neuen Saison freut es uns daher besonders, dass mit Dagmar Benda ein weiterer Top Profi unser Stepp-Team bereichert. Sie wird immer donnerstags, ab 15.9. , in ihren „Offenen Stunden“ mit einem völlig neuen Konzept das Thema Stepp neu beleben. Wir haben sie gebeten, uns bereits vorweg etwas darüber zu erzählen und ihre Antworten, wie wir finden, versprechen wirklich einiges:

 PCA: Wie würdest du, liebe Dagmar, die Grundidee zu deinen neuen Steppstunden erklären?

Dagmar: „Stepp Chorographie“ sind Offene Stunden, in denen jeden ersten Donnerstag im Monat eine neue Choreografie gestartet und an den folgenden Donnerstagen, quasi „Step by Step“, weiter erarbeitet wird.

PCA: Wie wird so eine Stunde in etwa ablaufen?

Dagmar: Als Kernstück jeder Einheit wird ein ca. 40minütiger neuer „Teil der Woche“ einstudiert. Der Rest der Zeit wird am Beginn für ein Warm-Up, z.B. in Form von Vorauslernen von technisch schwierigeren Elementen, und im letzten Drittel für Wiederholung, bzw. für das Tanzen aller mit der Zeit gelernten Teile genützt.

 Die Einheit am letzten Donnerstag im Monat wird daher naturgemäß einen kürzeren „Teil der Woche“ beinhalten um das Durchtanzen der ganzen Choreographie zu ermöglichen. Das soll schließlich der verdiente Lohn am Ende des Monats sein und wird richtig Spaß machen.

PCA: Ein wesentlicher Vorteil der offenen Stunden ist es, dass man jederzeit einsteigen kann. Funktioniert dein Konzept auch für Einsteiger im Laufe eines Monats?

Dagmar: Davon bin ich überzeugt, da Nachkömmlinge ja jeweils ab dort einsteigen können, wo sie da waren. Wer erst am vierten Donnerstag eines Monats auftaucht, lernt auf jeden Fall den vierten Teil der Choreographie. Der ist ja dann für alle Anwesenden neu und enthält höchstwahrscheinlich Schritte, die in dieser Stunde extra geübt werden. Wer gut ist, lernt sicher auch im Wiederholungsteil einen Teil nach. Beim Durchtanzen der Choreo kann aber jeder ab da einsteigen, wo er/sie es kennt und steht dann also höchstens eineinhalb Minuten.

Wer sehr fortgeschritten ist, und trotzdem in den leichteren Level geht, lernt vielleicht die ganze Choreographie – das ist dann ein „Schnell-Aufnahme“-Training und z.B. gut für Ausbildungsleute und Profis. Die anderen, die immer da waren, bekommen reichlich Gelegenheit sich zu bewegen, dabei die Schritte flüssiger werden zu lassen und eben endlich einmal zu tanzen!! So stelle ich mir das jedenfalls vor (lacht).

PCA: Du sprichst von unterschiedliche Levels. Welche bietest du an und – ganz spannend –  mit welcher Musik machst du deine „Opener“?

Dagmar: Da wäre zum einen „Easy Doing“. Hier werden wir zum Einstieg zur Musik von Peggy Lee „The Alley Cat Song“, „klassische“ Stepp-Choreographie, mit relativ einfachem Schrittmaterial – also flaps, buffaloes, waltz clogs, Triolen-Schritte – die auch viel Raum zum Tanzen und zur Interpretation bietet, erarbeiten.

In „Advanced”, geeignet für fortgeschrittenere Stepp-TänzerInnen im Intermediate und Advanced Level, plane ich zur Musik „Off the Hook“ von Maceo Parker zum Einstieg eine funky, etwas hip-hop-ige Choreo mit paddle&roll, riffles, leichte pullbacks, in nicht zu schnellem Tempo mit einem „Very Advanced“- Teil in der Mitte. Aber keine Sorge, für den gibt’s auch eine Alternativversion!

PCA: Also für jeden etwas dabei! Kannst du uns noch genaueres zur Musik und den spannenden Choreografien sagen?

Dagmar: Ich werde meine eigenen Choreographien unterrichten und zwar zu unterschiedlicher Musik, in unterschiedlichen Stilen: „klassisch“ American Tap zu Swing Music, z.B. von Oscar Peterson Trio – Funky/Rhythm Tap, z.B. zu Maceo Parker sowie aktuelle Schritte zu aktueller Musik, z.B Missy Elliot und Choreographien zum Tanzen mit viel Bewegung, z.B. zu Diana Krall. Aber auch „Routines“, das heißt, traditionelles, überliefertes Schrittmaterial von anderen Tänzern, wie z. B. Bill Robinson, Eddie Brown, Carnell Lyons oder auch von heute in Amerika aktiven Stepptänzern, die auf verschiedene Musikstücke passen oder von mir für eine bestimmtes Stück adaptiert worden sind.

Ich habe auch hier vor, jeden Monat in beiden Stunden jeweils einen anderen Stil anzubieten, und im darauffolgenden Monat auch in beiden Stunden etwas anderes als im Monat davor. Außer es gibt Wünsche (lacht).

PCA: Wow – das hört sich wirklich revolutionär an. So wie das klingt, kann man in deinen Stunden ohne langweilige Routine zu einem/einer routinierte Stepptänzerin ausgebildet werden! Vielen Dank, für das Gespräch!


Und hier noch einmal die genauen Termine für „Stepp Choreographie“ Offene Stunden mit Dagmar Benda:

Stepp Choreo “Easy Doing”: Donnerstag, 18:30 – 19:45, ab 15.09. 2011

Stepp Choreo “Advanced”: Donnerstag, 19:45 – 21:00, ab 15.09. 2011

Dagmar Benda

Die studierte Juristin, Dagmar Benda, erhielt 1983 ihren ersten Stepptanzunterricht und seit 1984 auch Training in Ballett, Modern und Jazzdance. Sie besuchte Steppworkshops im In- und Ausland, u.a. bei Carnell Lyons, André van Dongen, Ray Lynch, Tobias Tak, Brenda Bufalino. 1988 folgte ihr erster Trainingsaufenthalt in New York und weitere Aufenthalte 1992, 1993, 1998 und 1999 mit Steppunterricht, u.a. bei Germaine Salesberg, Barbara Duffy, Brenda Bufalino, Josh Hilberman, Heather Cornell, Buster Brown, Chuck Green und Savion Glover. Außerdem besucht Dagmar kontinuierlich Weiterbildungen in Gesang, Rhythmus und Jazzmusik. 1989 hat sie mit dem Unterrichten begonnen, seit 1991 ist sie freiberuflich, bzw. seit 2003 nebenberuflich als Künstlerin, Choreographin, Coach und in unterschiedlichen Schulen und Studios als Lehrkraft für Stepptanz tätig – seit 1997 auch im eigenen Studio ‚Daphne’s‘. So war sie zum Beispiel 2002 für Training und Choreographien für die Festwochenproduktion „Dafke!“ am Schauspielhaus Wien, sowie 2003 für „Der verlorene Atem“, ebenfalls am Schauspielhaus Wien verantwortlich.

*Das Konzept der „Offenen Stunden“:

Die jederzeit und bindungsfrei zugänglichen Tanzstunden im PERFORMING CENTER AUSTRIA, im sogenannten “Open System”, erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind ein Herzstück unseres Angebotes und starten am 5. September 2011 mit neuem Programm.

(Leicht) Fortgeschrittene TänzerInnen können sich mit diesen „Offenen-Stunden“ ihren individuellen Stundenplan nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen und ohne Voranmeldung vorbeikommen. Jede Einheit im “Open System” ist so aufgebaut, dass man jederzeit einsteigen kann und jede Stunde eine abgeschlossene Einheit bildet. Voraussetzung für die Teilnahme sind Vorkenntnisse, wie z.B. absolvierte Anfängerkurse oder bereits längere Tanzkenntnisse.

Für fleißige WiederholungstäterInnen gibt es attraktive Vergünstigungen wie “Top Ten Card” (zehn Einheiten) und “Top Fun Card” (Monatskarte).

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