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Der Kick der PERFORMING ACADEMY – Minishows

24. Januar 2011

Neben den verbindlichen Tanzstunden,  den Einzelgesangs- und Schauspielstunden sowie den ergänzenden Nebenfächer sind im praxisorientierten Lehrplan neben den Großshows in der Wiener Stadthalle vor allem die drei Minishows im Dezember, Februar und Juni in jedem  Ausbildungsjahr ein weiterer wichtiger Fixpunkt für die rund 30 ordentlichen StudentInnen der PERFORMING ACADEMY.

Jede dieser Minishows hat ihren eigenen speziellen Charakter:

  • Die Weihnachtsminishow, die vor allem vom zweiten und dritten Jahrgang  bestritten wird, bringt, dem Namen entsprechend, oft Weihnachtliches aber auch die ersten Ensemblenummern, der am Jahresanfang zusammengestellten Kleinensembles.
  • Die Semesterminishow ist spannend, weil hier die besten Songs aber auch Schauspielstücke der gerade abgeschlossenen Semesterprüfungen aller drei Jahrgänge zum Einsatz kommen. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem der erste Jahrgang zum ersten Mal solistisch vor Publikum auftreten darf.
  • Die Abschlussminishow im Juni ist traditionell die emotionalste, weil hier nicht nur ein langes Schuljahr zu Ende geht, sondern auch der dritte Jahrgang vom ersten und zweiten verabschiedet wird. Drei intensive Jahre gehen zu Ende und der Rückblick auf die intensiven drei Jahre verbindet alle.

Isabell SchatzDiese Minishows sind für die Entwicklung der angehenden DarstellerInnen zumindest genauso wichtig, wie die Großproduktionen des PERFORMING CENTER AUSTRIA in der Wiener Stadthalle, gilt es doch, im kleinen Rahmen und in direkter Interaktion mit dem Publikum, genauso zu bestehen, wie im gleißenden Scheinwerferlicht der Großbühne.

Die  Minishows haben dabei den unschätzbaren Vorteil, als „Try Out-Stages“  fungieren zu können, bei denen Neues, Lustiges aber auch Verrücktes ausprobiert werden kann, ohne dass es hundertprozentig perfekt sein muss. Nur so sind und waren immer wieder viele Highlights möglich, die für eine Weiterentwicklung den entscheidenden „Kick“ brachten.

Es ist das Austesten des eigenen Potentials und das Herantasten an Größeren, das jeder von den mittlerweile mehr als 100 AbsolventInnen mitnimmt und in guter Erinnerung behält, weil jeder von Ihnen diese kleine Studiobühne wohl niemals im Leben vergessen wird.

Unter anderem sind auch  Nina Proll, Lilian Klebow, Ina Trabesinger , Martin Pasching, Ramin Dustdar oder Gernot Romic und viele mehr durch die „Schule der Minishows“  gegangen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln, auf die sie später als Profis,  so oft zurückgreifen konnten bzw. nach wie vor können.

Isabell Schatz

Diese Minishows werden bewusst nie übermäßig beworben, weil für ein großes Publikum gar nicht genügend Platz wäre und doch sind genau diese Minishows für Musical-Insider mehr als ein Geheimtipp.
Ganz einfach deswegen, weil man dabei in die Tiefe des Musicalgenres entführt wird und Auszüge aus älteren, aber auch neuen, oft bei uns noch unbekannten Musicals, sehen, hören und erleben kann und nicht nur an der Oberfläche der bekannten Blockbuster-Musicals kratzt.

Die nächste Minishow findet am 5. Februar um 11:00 Uhr statt.

 

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